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Monats-Archive: März 2020

Imunsystem stärken!

Sozialkontakte meiden, besonders die Risikogruppen sollten das tun, gegen einen Spaziergang auf einsamen Wegen in Wald und Natur spricht aber rein gar nichts, im Gegenteil, das stärkt das Imunsystem.

Bei mir um die Ecke an der Ruhr entlang, weit und breit kein Mensch, es war richtig schön.

 

 

Corona betrifft uns Alle!

Überall hört man Gejammer, ich kann dies und Jenes nicht machen. Musste alles mögliche verschieben und absagen, kann keine Freunde treffen, die Kinder quängeln und nerven nur noch und diese Liste kann man noch ewig fortsetzen.

Leute, seid ihr wirklich so einfach gestrickt, dass ihr nichts mehr mit euch anzufangen wisst, wenn der Alltagstrott mal nicht mehr funktioniert? Räumt auf und putzt eure Wohnung, streicht die Wände, renoviert und macht es euch schön. Fangt ein neues Hobby an, malt, handarbeitet, bastelt, lest Bücher, es gibt tausend Dinge die man zuhause tun kann, ohne das einem langweilig wird. Komisch, mein Tag ist immer irgendwie zu kurz um all die Dinge zu machen, die ich gerne tun würde.

Die, die soviele Lebensmittel gehortet haben, können neue Rezepte ausprobieren, Kuchen backen, den kann man dann auch wunderbar mit den Leuten teilen, die beim Einkaufen leer ausgegangen sind. Von den ganzen Papprollen vom Klopapier, die ihr nun bei euch herum liegen habt, könnt ihr schon für Weihnachten, hübschen Baumschmuck und Deko basteln, macht wie Otto, kleine Leuchttürme daraus. Anleitungen findet ihr auf Youtube genügend. Es gibt soviele Dinge, die man zuhause machen kann, die Spaß machen, vorrausgesetzt man gibt sich selbst diese Chance und lässt es zu, anstatt in Selbstmittleid zu ertrinken.

Benutzt die Wasserflaschen, die ihr inzwischen Kistenweise herum stehen habt als Hanteln und haltet euch fit, das stärkt das Imunsystem.

Am allerwichtigsten ist es aber, kümmert euch um eure Kinder! Alles Negative, hat auch immer etwas Gutes und in diesem Fall habt ihr eine einmalige Gelegenheit, endlich mal wieder Nähe zu euren Kindern aufzubauen!!!

Denkt mal über den Sinn des Lebens nach, geht in euch und fragt euch mal, ob das was ihr für euer Leben haltet, auch das wirkliche Leben ist. Über die ehrlich Antwort darauf, werden sehr viele von euch überrascht sein.

Meditiert, macht Yoga, Tai Chi, sammelt Kräfte, denn die werden wir alle noch dringend brauchen. Gönnt euch mal ein Stückchen Schokolade, denn Schoki macht glücklich und wenn es nur für diesen kurzen Augenblick ist. Es tut der Seele gut und der Körper zehrt davon. Findet ihr witzig oder bekloppt, ist aber so.

Zockt mal ganz in Ruhe eure Online Games oder Konsolenspiele. Wer es noch kennt, packt seine Spielesammlung aus, oder legt mit den Karten ein paar Runden Patience.

Ihr meint, dass es euch richtig mies geht, weil ihr in allem eingeschränkt seid, dann denkt mal drüber nach, wie sich alte Leute fühlen, die seit Jahren in irgendwelchen Pflegeheimen vor sich hinvegetieren, von der Familie verlassen und nur noch auf den baldigen Tod hoffen.

Kranke Menschen, die isoliert ihr Leben in Kliniken verbringen, um ihr Leben kämpfen, die sich an einem Schmetterling erfreuen, der am Fenster vorbei fliegt. All die kranken Menschen, denen es richtig schlecht geht, die tag täglich mit Schmerzen leben müssen, denen jedes noch so kleine Hilfsmittel von der Krankenkasse abgelehnt wird, nur weil ein paar Sesselpupser der Meinung sind es wäre nicht notwendig. Die jeden Tag aufs neue hoffen, dass es ein guter Tag mit wenig Schmerzen wird. Die sich trotzdem freuen, dass sie noch in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, weil sich keiner kümmert. Lässt sich beliebig fortsetzen…

Wenn ihr also echt glaubt, dass ihr richtig schlim dran seid, wegen nur ZEITLICH BEGRENZTEN nicht stattfindenden Parties, Konzerten, Kneipenbesuchen, Sozialkontakten oder was auch immer, dann seid ihr tatsächlich echt noch schlimmer dran, als ihr wirklich glaubt!!!

In diesem Sinne, glücklich und zufrieden sein, ist nämlich das, was jeder für sich selbst daraus macht..

Halb-Vegetarischer Gemüse Hackbraten mit Soja!

Heute nach längerer Zeit mal wieder meinen „halb-vegetarischen“ Gemüse Hackbraten gemacht.  Geht recht schnell und ist mega lecker. Hier das Rezept…

Zutaten:

800 g Hähnchen oder Putenhackfleisch

2 große Tassen Soja Granulat

2 Eier

1 Dose Erbsen u. Möhren

1 Dose Kidneybohnen

3 große Zwiebeln

5 Eßl. Schnittlauch

etwas Dinkelmehl

Majoran, Liebstöckel, Muskatnuss, Kümmel und Salz nach Bedarf

etwas Rapsöl oder Ghee

 

Zubereitung:

Die Zwiebeln klein schneiden und mit dem Rapsöl gut anbraten (hellbraune Färbung).

Das Soja Granulat mit dem Gewürz in etwas Wasser aufkochen und für 15 Minuten ziehen lassen. Anschliessend in ein Sieb abschütten und das Wasser gut ausdrücken. Etwas auskühlen lassen.

Die Möhren in dickere Scheiben schneiden.

Das Hackfleisch mit dem abgekühlten Sojagranulat, Eiern, Schnittlauch und den angebratenen Zwiebeln vermischen. Etwas Dinkelmehl dazugeben, so dass eine homogene Masse entsteht. Solltet ihr das Sojagranulat zu wenig ausgedrückt haben, könnte die Masse etwas zu dünn werden, in diesem Fall einfach soviel Dinkelmehl dazu geben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Evtll. nochmal nachwürzen, ihr könnt natürlich auch andere Gewürze verwenden. Es sind halt meine Gewürze die ich vertrage, muss wegen Allergien immer vorsichtig sein.

Zum Schluß das Gemüse unter die Fleischmasse heben. Aber aufpassen, es wird sonst leicht matschig, das Gemüse sollte seine Form behalten. Die Masse reicht bei mir für eine große Kastenform und eine kleine runde 20er Form.

Für 60 Minuten bei 180° in den Backofen.

Ich friere den Hackbraten aus der Kastenform immer Portionsweise ein und der Kleine aus der runden Form, wird sofort verputzt.

Für alle, die Sorge wegen dem Geschmack mit dem Sojagranulat haben sei gesagt, man schmeckt es nicht. Ich bin da auch sehr empfindlich und deswegen kam ich auf die Idee, es mit Hackfleisch zu mischen. Ich lebe nicht vegetarisch, dazu esse ich zu gerne Wurst und Fleisch, aber ich mag trotzdem Soja Produkte und das kann man eben prima kombinieren, ohne den nicht so leckeren Soja Geschmack haben zu müssen.

Das Gericht ist auf jeden Fall von seinen Zutaten her, absolut Diabetiker freundlich. Lässt sich prima mit Kartoffeln, oder Wildreis als Beilage genießen, aber auch kalt als Aufschnitt zur Brotzeit, so richtig lecker.

 

 

Forellenbegonie – Begonia Albopicta – erste Blüten!

Anfang Januar sind die letzten Blüten von meiner Forellenbegonie verblüht und ich habe sie wieder radikal zurück geschnitten. Keine acht wochen später sehe ich gerade eben, schon die ersten neuen Blüten. Hatte ich auch diesesmal, so schnell nicht mit gerechnet und das Schöne ist, wieder in beiden Farben, Lachsrosa und Weiß.

Ich habe es hier im Blog nicht erwähnt, aber ich hatte vor langer Zeit einen Ableger mit weißen Blüten zu der Lachsfarbenen gepflanzt. So langsam verteilen sich die Triebe mit weißen Blüten zwischen den lachsfarbenen und es wirkt dadurch, als ob es nur eine Pflanze ist, die aber in beiden Farben blüht.

Nachdem der Frühling nun offensichtlich einzieht, sollte ich dann auch mal ganz schnell meine Winterdeko entfernen. 

 

Schönes Wochenende euch… 

 

 

Rotes Beerenkompott!

Schon länger wollte ich meinen Tiefkühlschrank abtauen, aber wie das so ist, man verschiebt das immer wieder bis nichts mehr geht. Die obere Schublade, ließ sich nur noch durch hin und her ruckeln herausziehen. Also war nun abtauen angesagt und zum Glück hatte ich nicht mehr viel Tiefkühlware drin. Das Gemüse gab es zum Mittagessen, das war kein Problem, nur mit den drei Beuteln gemischte rote Beeren musste ich mir etwas überlegen.

Zum Marmelade kochen hatte ich kein Pektin da und da ich das bei uns im Ort nicht bekomme blieb nur Kompott übrig. Aus drei Beuteln a 750 g Beeren gab es dann zwei volle große Gläser. Kochend heiß abgefüllt entsteht auch immer ein Vakuum und so sind die auch ein paar Wochen gut haltbar.

Wobei die solange gar nicht halten müssen, denn das Kompott ist einfach zu lecker. 

Ich habe das Obst pur gekocht ohne Wasser, Süße etc. und nur eine halbe Vanilleschote dazu gegeben. Gesüßt wird dann immer nur portionsweise. Ideal zum einrühren in Quark oder Joghurt, aber auch sehr lecker als Brotaufstrich als Marmeladenersatz. Für Diabetiker super geeignet, da es alles Früchte mit niedrigem glykämischen Index sind und kein zusätzlicher Zucker enthalten ist.