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Essen & Trinken

Allgäuer Krautspatzen!

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder Krautspatzen zum Mittagessen gemacht. Statt Weizenmehl kann man auch sehr gut Dinkel Vollkornmehl nehmen. Ich verwende zur Zeit allergiebedingt nur Lauchzwiebeln statt normalen und verzichte auf den Schinkenspeck, was aber genauso gut schmeckt. Deswegen bitte nicht wundern, dass manche Zutaten auf den Fotos, vom Rezept abweichen. Bei mir gab es heute noch Geflügelbratwurst dazu.

Zutaten:
300g Mehl
3 Eier
150ml Wasser
Salz, Pfeffer, Kümmel, Muskatnuss
1 Zwiebel
500g Sauerkraut
100g Schinkenspeck

Wasser, Eier, Salz, Muskat und Mehl zu einem Teig rühren. Der Teig muss eine gummiartige Konsistenz haben, das heisst, er muss dicke Fäden ziehen und erst wenn er Blasen wirft ist er fertig. Je nach Größe der Eier, etwas mehr oder weniger Wasser nehmen.

Zwiebel und Schinkenspeck in Würfel schneiden und in einer Pfanne anbraten. Das Sauerkraut dazugeben, einkochen lassen und goldbraun anrösten. Nach wunsch mit Muskatnuss und Kümmel würzen. Normalerweise reicht das ausgelassene Fett vom Schinkenspeck beim anbraten, sollte man ihn weglassen, einfach etwas Rapsöl dazu geben.

Wasser aufkochen und Salz hinzugeben. Den Spätzleteig portionsweise in den Spätzlehobel füllen und in das kochende Wasser hobeln. Aufkochen lassen bis sie oben schwimmen und anschließend in ein Sieb abschöpfen. Das ganze wiederholen, bis der gesamte Teig verbraucht ist.

Spätzle zu dem Kraut in die Pfanne geben und kurz anbraten, nach Bedarf noch einmal nachwürzen.

Ich verwende einen massiven Spätzlehobel von Rösle für Knöpfle, aus Edelstahl mit Kunststoffaufsatz. Der hat schon über 20 Jahre auf dem Buckel und ist immer noch tip top in Ordnung.  Er lässt sich super schnell reinigen, sofern man ihn nicht zulange eintrocknen lässt. Ich kann nur empfehlen, bei einem Spätzlehobel etwas mehr zu investieren, denn die billigen Dinger halten nicht lange und fangen schnell an zu rosten. Bei diesem keine Spur von Rost, auch nach so vielen Jahren nicht. Kann man übrigens auch gut in die Spülmaschine packen.

 

Obatzter mit Apfel!

Hier mal ein neues Rezept für einen Obatzten. Ich muss aus Allergie Gründen im Moment auf Gewürze verzichten, aber ihr könnt nach Lust und Laune mit Pfeffer, Kümmel und Paprikapulver würzen. Durch den Apfel, bekommt der Obatzte einen leicht säuerlichen und fruchtigen Geschmack. In Verbindung mit dem Camembert sehr lecker. Dadurch dass bei diesem Rezept keine Butter enthalten ist, spart man einiges an Kalorien und er ist nicht so mächtig.

250g Camembert
200g Frischkäse
3 Stangen Lauchzwiebeln
2 Eier
1 kleiner Apfel

Wie üblich den Camembert mit der Gabel zerdrücken, anschliessend mit dem Frischkäse vermengen. Die gekochten Eier in Würfel schneiden und die Lauchzwiebeln in Scheibchen, beides unter die Käsemasse heben. Den Apfel vom Kernhaus befreien und auf einer groben Reibe in den Obatzen raspeln. Ich lasse die Schale beim Apfel dran, wer das nicht mag kann ihn schälen, oder auch ganz weg lassen.

 

 

Halb-Vegetarischer Gemüse Hackbraten mit Soja!

Heute nach längerer Zeit mal wieder meinen „halb-vegetarischen“ Gemüse Hackbraten gemacht.  Geht recht schnell und ist mega lecker. Hier das Rezept…

Zutaten:

800 g Hähnchen oder Putenhackfleisch

2 große Tassen Soja Granulat

2 Eier

1 Dose Erbsen u. Möhren

1 Dose Kidneybohnen

3 große Zwiebeln

5 Eßl. Schnittlauch

etwas Dinkelmehl

Majoran, Liebstöckel, Muskatnuss, Kümmel und Salz nach Bedarf

etwas Rapsöl oder Ghee

 

Zubereitung:

Die Zwiebeln klein schneiden und mit dem Rapsöl gut anbraten (hellbraune Färbung).

Das Soja Granulat mit dem Gewürz in etwas Wasser aufkochen und für 15 Minuten ziehen lassen. Anschliessend in ein Sieb abschütten und das Wasser gut ausdrücken. Etwas auskühlen lassen.

Die Möhren in dickere Scheiben schneiden.

Das Hackfleisch mit dem abgekühlten Sojagranulat, Eiern, Schnittlauch und den angebratenen Zwiebeln vermischen. Etwas Dinkelmehl dazugeben, so dass eine homogene Masse entsteht. Solltet ihr das Sojagranulat zu wenig ausgedrückt haben, könnte die Masse etwas zu dünn werden, in diesem Fall einfach soviel Dinkelmehl dazu geben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Evtll. nochmal nachwürzen, ihr könnt natürlich auch andere Gewürze verwenden. Es sind halt meine Gewürze die ich vertrage, muss wegen Allergien immer vorsichtig sein.

Zum Schluß das Gemüse unter die Fleischmasse heben. Aber aufpassen, es wird sonst leicht matschig, das Gemüse sollte seine Form behalten. Die Masse reicht bei mir für eine große Kastenform und eine kleine runde 20er Form.

Für 60 Minuten bei 180° in den Backofen.

Ich friere den Hackbraten aus der Kastenform immer Portionsweise ein und der Kleine aus der runden Form, wird sofort verputzt.

Für alle, die Sorge wegen dem Geschmack mit dem Sojagranulat haben sei gesagt, man schmeckt es nicht. Ich bin da auch sehr empfindlich und deswegen kam ich auf die Idee, es mit Hackfleisch zu mischen. Ich lebe nicht vegetarisch, dazu esse ich zu gerne Wurst und Fleisch, aber ich mag trotzdem Soja Produkte und das kann man eben prima kombinieren, ohne den nicht so leckeren Soja Geschmack haben zu müssen.

Das Gericht ist auf jeden Fall von seinen Zutaten her, absolut Diabetiker freundlich. Lässt sich prima mit Kartoffeln, oder Wildreis als Beilage genießen, aber auch kalt als Aufschnitt zur Brotzeit, so richtig lecker.

 

 

Rotes Beerenkompott!

Schon länger wollte ich meinen Tiefkühlschrank abtauen, aber wie das so ist, man verschiebt das immer wieder bis nichts mehr geht. Die obere Schublade, ließ sich nur noch durch hin und her ruckeln herausziehen. Also war nun abtauen angesagt und zum Glück hatte ich nicht mehr viel Tiefkühlware drin. Das Gemüse gab es zum Mittagessen, das war kein Problem, nur mit den drei Beuteln gemischte rote Beeren musste ich mir etwas überlegen.

Zum Marmelade kochen hatte ich kein Pektin da und da ich das bei uns im Ort nicht bekomme blieb nur Kompott übrig. Aus drei Beuteln a 750 g Beeren gab es dann zwei volle große Gläser. Kochend heiß abgefüllt entsteht auch immer ein Vakuum und so sind die auch ein paar Wochen gut haltbar.

Wobei die solange gar nicht halten müssen, denn das Kompott ist einfach zu lecker. 

Ich habe das Obst pur gekocht ohne Wasser, Süße etc. und nur eine halbe Vanilleschote dazu gegeben. Gesüßt wird dann immer nur portionsweise. Ideal zum einrühren in Quark oder Joghurt, aber auch sehr lecker als Brotaufstrich als Marmeladenersatz. Für Diabetiker super geeignet, da es alles Früchte mit niedrigem glykämischen Index sind und kein zusätzlicher Zucker enthalten ist.

 

 

 

Shuyao Tee – Creme Oolong!

Gestern hatt ich ja über den Shuyao Teamaker berichtet und heute möchte ich euch etwas über die Teesorte „Creme Oolong“ erzählen, mit dem ich den Teamaker als erstes getestet habe.

Da ich meinen Tee zuhause trinke, brauche ich keine fertig abgepackten Tagesportionen und habe mich deswegen für den 50g Beutel zu 9,90€ entschieden.

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Der silberne Folienbeutel ist wiederverschließbar und wenn man den Tee nicht unbedingt umfüllen möchte, kann man ihn auch getrost ohne Aromaverlust in diesem Beutel belassen. Ich fülle meine Tees immer in alte Marmeladengläser, so ist der Tee gut aufgehoben und es sieht auch hübscher aus als diese Beutel. Man sieht auch viel besser wann der Tee zur Neige geht und kann für Nachschub sorgen.

Tee soll ja allgemein dunkel aufbewahrt werden, was jetzt in den Marmeladengläserrn nicht der Fall ist, aber die stehen ja im Küchenschrank und da ist es dunkel. Außerdem steht der Tee nie lange bei mir, so dass ich da auch noch nie eine Qualitätsminderung feststellen konnte.

Beim Öffnen des Beutels, kam mir ein wunderbarer Duft entgegen und wie ich gestern schon schrieb, wäre ich am liebsten in diesen Beutel gekrochen. Ein Duft, der einem sofort cremig weiche Karamell Toffees in den Sinn kommen lässt. Eine wahre Geruchs und Geschmacksexplosion und einfach nur sooo lecker.

Ich habe dann 3 Gramm als Tagesration abgewogen und mit dem Teewasser aufgegossen. Kurz gewartet bis der Dampf verflogen ist und dann  den Deckel auf den Teamaker geschraubt. Empfohlen werden 2-5 Minuten zum Ziehen lassen und etwa 90° heißes Wasser. Ich habe meinen Tee 5 Minuten ziehen lassen und das war geschmacklich für mich perfekt. Nicht nur der Duft dieses Tees ist der Wahnsinn, sondern auch der Geschmack. Ich glaube ich habe noch nie einen Tee so genossen, wie diesen und ich finde kaum Worte dafür. Einfach der Hammer.

Ich liebe ja Darjeeling Tees, aber die stehen in keinem Vergleich zu diesem Oolong. Natürlich ist alles eine Geschmacksfrage und über Geschmack lässt bekanntlicher Weise nicht streiten. Für mich ist dieser Tee aber einfach genial.

Zuerst dachte ich noch,  „huch, der hat aber eine schwache Färbung, da habe ich wohl zu wenig Tee abgewogen“, aber das war dann doch ein Irrtum. Ein perfekter Geschmack, so cremig und zart, aber trotzdem nicht zu schwach. Ein Aroma, als ob man ein Karamell Toffee im Munde zergehen lässt. Nicht so intensiv und penetrant, wie viele andere Tees. Wer auf die Geschmacksrichtung Karamell steht, sollte den Tee unbedingt mal probieren. Für mich ist es der Tee, nach dem ich immer gesucht habe und der wird mir auch bestimmt nicht mehr ausgehen.

Ich habe den Tee gestern drei mal aufgegossen. Man merkt zwar geringfügig, dass der Tee etwas „dünner“ wird, aber wenn man ihn immer etwas länger als das vorherige mal ziehen lässt, fällt das kaum auf. Im Gegenteil, er bekommt dadurch eine noch weichere und mildere Note.

Den vierten Aufguss habe ich gestern Abend gemacht, bevor ich ins Bett bin und habe ihn dann über Nacht stehen lassen, weil ich testen wollte, ob er wirklich nicht bitter wird. Vorhin habe ich ihn dann probiert und tatsächlich keine Spur von Bitterkeit. Natürlich ist er jetzt kalt geworden, aber auch so schmeckt der Tee super lecker. Gleich werde ich noch einen fünften Aufguss machen um zu sehen, ob die Teeblätter das noch hergeben. Werde ich später dann hier noch ergänzen.

In der Beschreibung von Shuyao heißt es ja, dass der „Creme Oolong“, übrigens wie alle Oolongs ein halbfermentierter Tee ist. Also im Prinzip, so ein Mittelding zwischen schwarzem und grünem Tee. Die Teesorte wird über Milchdampf verarbeitet und dieses cremige kann man auch wirklich schmecken, ganz ohne künstlich zugeführte Aromen. Einfach Natur pur…

Ich bin restlost begeistert vom „Creme Oolong“ und werde auch gleich noch eine Tasse davon geniessen. Wer noch mehr über Oolong Tee  erfahren möchte, bitte einfach mal googeln, da gibt es einige interessante Seiten mit vielen Infos.

Euch einen schönen Tag mit hoffentlich einer leckeren Tasse Tee… tee-trinken

 

 

Shuyao Teamaker – Tea to go – erster Test!

Juchuuu, mein Shuyao Teamaker ist eingetroffen. Vorgestern bestellt und heute schon da, ich bin begeistert.

Schon längere Zeit hatte ich ja mit dem Teamaker geliebäugelt.  Jetzt endlich ist er mein und ich freue mich wie Bolle. Da ich viel und gerne Tee trinke, war der Kauf jetzt echt mal fällig. Schon lange ging mir das Rumgehampel mit losem Tee im Teesieb, Netz oder Teeei auf den Senkel und dann noch das Ewige bitter werden, wenn der Tee mal etwas länger steht. Das gehört jetzt aber der Vergangenheit an, denn der Teamaker ist der absolute Hammer.

Wie gesagt, das Paket ist heute eingetroffen und ich habe erstmal ganz verdutzt geschaut, als es mir der Postbote in die Hand drückte. Es war relativ klein und ich dachte schon, na hoffentlich ist da nichts schief gelaufen.

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Habe es natürlich gleich geöffnet und siehe da, meine Befürchtung war unbegründet. Es war alles enthalten was ich bestellt hatte und das Ganze ohne lästiges Verpackungs und Füllmaterial. Finde ich richtig super, da können sich so einige Firmen, die einen mit dem ganzen Verpackungsmüll zuschmeißen, eine Scheibe abschneiden. Es geht also auch anders, wenn man nur will!

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Als erstes habe ich nach dem Teamaker geguckt und ihn auch gleich ausgepackt. Das geht übrigens ganz leicht, einfach den Deckel abschrauben und das Unterteil aus der Schachtel nehmen. Man braucht also nicht an der Pappe herum reißen oder dergleichen.

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Ich habe mir den Teamaker in der Farbe „Lady Pink“ ausgesucht und finde ihn sehr schön. Es ist ein eher zartes pastelliges Pink und ich bin positiv überrascht, denn auf den Abbildungen im Shop sah er  doch ganz anders aus.

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Ich habe mich nicht für ein Starterset entschieden, in dem der Teamaker und mehrere Tagesportionen Tee enthalten sind, sondern habe ihn einzeln ohne „Schnickschnack“ gekauft. Wobei auch bei dieser Version bereits zwei Tagesportionen Tee dabei sind. Bei mir sind es Nr. 103 „lemmongrass“ und Nr. 23 „rose yunnan“. Fast hätte ich die zwei übersehen, denn die befinden sich in der Schachtel vom Teamaker und zwar ganz unten drin. Also Boden hochklappen nicht vergessen! Eine weitere Tagesportion Nr. 109 „green fresh“ lag im Paket bei, ich denke das wird eine Gratisprobe sein.

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Die Tagesportionen kommen in kleinen bio kompostierbaren Döschen und sind für die, die den Teamaker wirklich „to go“ benutzen ganz praktisch, aber auch teurer als die Nachfüllbeutel. Ich brauche das nicht und es macht mir nichts aus, mal eben 3 Gramm abzuwiegen, deswegen habe ich mich gleich für den Tee in den Nachfüllbeuteln entschieden.

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Die Nachfüllbeutel sind wieder verschließbar und wer den Tee nicht in eine große Dose umfüllen möchte, kann ihn auch einfach in den Beuteln ohne Aromaverlust weiterhin aufbewahren.

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Da ich den Teamaker auch gleich ausprobieren wollte, habe ich ihn fix gespült und dabei auch sein Innenleben betrachtet.

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Unter dem schwarzen Deckel befindet sich ein blauer Filter, den man einfach auf und abschrauben kann. Er soll verhindern, dass Teile der Teeblätter mitgetrunken werden. Darauf werde ich aber noch genauer zum Schluß eingehen.

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Oben im Deckel befindet sich der Drehverschluß. In der Senkrechte ist er geschlossen und offen, wenn der blaue Punkt sichtbar ist. Geschlossen ist er wirklich bombendicht.

Der Teamaker ist so konzipiert, dass man den Tee auch direkt aus dem Deckel trinken kann. Ich habe das getestet und mir erstmal kräftig den Mund verbrannt. Von aussen konnte man den Teamaker gut anfassen, denn er war gerade mal lauwarm und dass der Tee dann doch noch so heiß darin ist, hätte ich im Leben nicht gedacht. Also immer schön aufpassen beim Trinken.

Seinen Zweck den Tee auch heiß zu halten, erfüllt er also bestens. lachen

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Der Teamaker ist aus doppelwandigem Kunststoff, was man auf den Bildern auch gut erkennen kann, um den Tee lange heiß zu halten. Das werde ich aber noch genauer testen ob das hinhaut und dann hier editieren.

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Ich habe mich für ein paar Teesorten entschieden, die ich noch  nicht kenne/kannte. Also nur nach der Beschreibung auf gut Glück gekauft. Eine davon ist die Nr. 8 „Creme Oolong“ und ich habe 3 Gramm davon abgewogen. Man sieht, es ist keine sehr große Menge und somit ist der 50g Beutel doch recht ergiebig. Der Duft der beim Öffnen des Beutels heraus strömte, war übrigens phänomenal. Ich hätte in den Beutel kriechen können, so lecker duftete das. Zu den einzelnen Teesorten werde ich in den nächsten Tagen aber noch gesonderte Beiträge schreiben und berichten.

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Um sich besser vorstellen zu können, wieviel 50g Tee aus den Nachfüllbeuteln wirklich sind, habe ich den „Creme Oolong“ mal auf einen Teller geschüttet. Im vergleich zu den 3g sieht man schon, dass es für eine ganze Menge Tee reicht. 3g Tee sind als Tagesportion gedacht und da man 3-5 mal aufgiessen kann, ist der Preis dann auch schon gar nicht mehr so teuer.

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Das Teewasser soll nicht kochend heiß in den Teamaker, also ein wenig abwarten und dann erst hinein giessen. Man sieht sehr schön, wie die Teeblätter erst oben schwimmen und sich langsam entfalten. Das sieht richtig toll aus und so schmeckt der Tee nicht nur super lecker, sondern bietet auch etwas fürs Auge. Bei Teesorten mit ganzen Blüten wie Rosen etc. sieht das sicher noch viel schöner und interessanter aus.

Da trinkt das Auge mit. lachen

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Zum Abschluß noch die Teeblätter nach dem ziehen und man sieht, es handel sich wirklich um ganze Blätter. Es ist auch tatsächlich so, dass der Tee nicht bitter wird. Ich bin restlos begeistert, sei es von der Zubereitung her, oder vom Geschmack, einfach nur toll und beste Qualität!

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Fast hätte ich es noch vergessen. Mir kam der Filter im Teamaker ja nicht so ganz geheuer vor und meine Befürchtung war, dass er zu großlöchrig ist und zuviele Teebrösel durchlässt. Ich bin jedoch auch dahin gehend sehr positiv überrascht, denn wie man auf dem Foto sieht, geht kaum etwas durch und das war das Ergebnis der gesamten 360ml des Tees. Da hat man ja schon aus normalen Teebeuteln mehr Rückstände in der Tasse. Also auch hier beide Daumen hoch.

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Sollte ich euer Interesse an dem Teamaker und/oder dem Tee geweckt haben, dann schaut doch selbst mal im Shuyao Shop vorbei. Den Teamaker gibt es in verschiedenen hübschen Farben und die Teeauswahl ist riesig.

 

Obatzter „Spezial“ – Rezept und Anleitung

Heute habe ich mal wieder meinen Obatzter „Spezial“ zubereitet. Wer es nicht kennt, Obatzter ist eine bayerische Käsezubereitung, die zur Brotzeit serviert wird.

Wenn man im Netz mal guckt, dann findet man so einige Rezepte. In den original bayrischen Rezepten sind nur wenige Zutaten vorhanden, was ich nicht ganz so lecker finde. Deswegen habe ich inzwischen mein eigenes Rezept zusammen getüftelt und so schmeckt mir der Obatzte auch am besten.

Die Herstellung geht auch ganz fix und das Ergebnis ist super lecker. Der Obatze sollte auf jedenfall ein paar Stunden gut durchziehen, damit sich der Geschmack voll entfaltet. Zusammen mit Laugenbrezen oder kräftigem Bauernbrot ist eine leckere Brotzeit perfekt.

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Hier nun mein Rezept:

250 g Camembert

50 g Limburger

200 g Frischkäse

50 g Butter

1 kl. Zwiebel

1 Ei hartgekocht

3 EL Saure Sahne

3 EL Hefe Weißbier

1/2 Bund Schnittlauch

1 TL Bärlauch

1/2 TL Paprikapulver

1/3 TL Kümmel gem.

Salz und Pfeffer

 

Als erstes wird der Camembert mit einer Gabel fein zerdrückt. Je reifer und weicher er ist, um so geschmackvoller ist anschließend der Obatzte. Ich nehme am liebsten den Camembert Le Rustique, der ist wunderbar herzhaft. Wer die Rinde nicht so gerne mag, kann sie auch vorher wegschneiden und nur das Weiche aus dem Inneren verwenden. Ich lasse sie dran, da steckt nämlich viel leckeres Aroma drin.

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Die Butter wird hinzu gefügt, sowie der Frischkäse und der Sauerrahm.

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Nun wird noch der Limburger mit der Gabel fein zerdrückt und untergerührt.

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Das Hefe Weißbier wird ebenfalls dazugegeben und untergerührt. Geschmacklich könnte man sicher noch etwas mehr dazu geben, aber dann wird der Obatzte zu flüssig. Also vorsichtig dosieren…

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Jetzt kommen noch Kümmel, Paprika und Bärlauch dazu. Der Bärlauch gibt dem ganzen eine dezente Knoblauchnote, aber eben nicht so stark wie richtiger Knoblauch. Ich gehe mit dem Paprikapulver eher etwas sparsamer um, da ich es nicht so gerne mag, aber dafür kommt bei mir immer ordentlich Kümmel dran. Auf Salz und Pfeffer verzichte ich ganz, da es mir ohne besser schmeckt. Wer möchte, kann aber natürlich damit noch abschmecken.

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Zum Schluß wird noch die Zwiebel und das Ei fein gewürfelt, der Schnittlauch in kleine Ringe geschnitten und alles unter die Käsemasse gehoben..

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Den Obatzten in eine Schüssel füllen und mit Alufolie abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, so schmeckt er am besten.

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Mein Obatzter steht nun im Kühlschrank, denn den gibt es bei mir heute zum Abendbrot. Zusammen mit leckerem Bauernbrot und einer Schüssel Krautsalat. Ich freue mich schon drauf…